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Globale Teams – die Vorteile einer virtuellen Arbeitskultur

Mai 28, 2019

Globale Teams haben das Potenzial, Unternehmen dabei zu helfen, neue Märkte zu erreichen und Kunden auf der ganzen Welt ein nahtloses Markenerlebnis zu bieten. Bei Finn Partners gehört die Arbeit in globalen Teams zum Alltag – die Zusammenarbeit findet vorwiegend virtuell statt, via Chat, Mail, Telefon oder Online-Meetings. Die Teammitglieder sind an unterschiedlichen Standorten in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen kulturellen Einflussgrößen. Abgesehen von den Herausforderungen, die eine dezentrale Teamstruktur mit sich bringt, gibt es zahlreiche Vorteile, die ein entscheidender Grund dafür sind, dass die Zahl der so genannten “digital nomads” und “remote workers” wächst und warum sich Unternehmen in unserer globalen Gesellschaft mehr und mehr auf diese Art des Arbeitens einstellen sollten.

Laut einer aktuellen Studie wünschen sich 91 % der Arbeitnehmer in Deutschland, dass flexibles Arbeiten nicht nur als Benefit angeboten, sondern ein fester Bestandteil des Berufsalltags wird. 50 % der Arbeitnehmer ziehen sogar eine Kündigung in Erwägung, sofern flexible Arbeitszeiten nicht möglich sind. Auch der Standort spielt eine wichtige Rolle – 80 % der Befragten gaben an, dass sie den Arbeitsort gerne selbst bestimmen.[1]

  1. Flexibilität

Unternehmen können virtuelle Teams bei Bedarf vergleichsweise kurzfristig bilden, umstrukturieren oder auch wieder auflösen. Die gleichen Mitarbeiter können dabei nach Bedarf auch parallel verschiedenen Teams zugeordnet oder mit externen Beratern oder Dienstleistern in Teams kombiniert werden.

Die Arbeitszeiten sind in einem virtuellen Team häufig weniger starr vorgegeben, sodass Teammitglieder sich ihre Arbeit flexibler einteilen können. Dies kann auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.

  1. Zugriff auf Wissen und Ressourcen

Gibt es keine geografischen Beschränkungen, so hat ein Unternehmen beziehungsweise eine Organisation potenziell Zugriff auf wesentlich mehr und qualitativ bessere personelle Ressourcen. Ist ein Experte für ein bestimmtes Thema nur in einem anderen Land verfügbar, so kann er dennoch Teil eines Teams werden.

Ein virtuelles Team ist in der Regel nach fachlichen Kriterien zusammengestellt, daher sind die Teammitglieder in ihrem speziellen Bereich häufig besonders kompetent.

  1. Globale Präsenz

Für Firmen, die in unterschiedlichen Märkten aktiv sind oder werden wollen, bieten virtuelle Teams eine gute Möglichkeit, auf Know-how über ganz unterschiedliche Märkte zuzugreifen,  ohne dort eine physische Niederlassung aufzubauen.

  1. Erhöhte Effektivität und Produktivität

Aufgrund der oben genannten Vorteile arbeitet ein dezentrales Team im Idealfall effektiver und ist produktiver als ein klassisches Team. Wird die Arbeit in einem globalen Team über verschiedene Kontinente und Zeitzonen verteilt, so ist es möglich, innerhalb eines Unternehmens 24 Stunden am Tag an einem Projekt zu arbeiten.

  1. Kosten und Zeitersparnis

In vielen Fällen geht die Arbeit in dezentralen Teams auch mit einer teilweisen oder ausschließlichen Tätigkeit im Home Office einher, so dass gegebenenfalls Fahrten zu einem Arbeitsplatz entfallen. Werden internationale Meetings virtuell abgehalten, so sparen die Teilnehmer längere Anreisen, inklusive eventueller Flugzeiten und Hotelaufenthalte.

Damit globale Teams gut funktionieren, müssen die Teamleiter sicherstellen, dass sich alle Mitglieder unabhängig von ihrem Standort oder ihrer Kultur verbunden und engagiert fühlen. Regelmäßige Präsenz-Meetings sind somit unumgänglich und sollten über das Jahr verteilt eingeplant werden. Vertrauen stärken und Teamidentität entwickeln klappt immer noch am besten beim gemeinsamen Bier. 🙂

 

[1] https://www.ip-insider.de/brauchen-unternehmen-noch-ein-buero-a-823965/